Die kleinen Freuden des Benedikt K.

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Juli 7, 2013 von JoS

Ich freue mich ja immer, wenn ich persönliche Fehden ein wenig ausleben kann und bedauere es deswegen sehr, dass meine politischen Opponenten sich lieber wegducken anstatt in eine Diskussion einzutreten. Manchmal jedoch bekommt man noch so die eine oder andere Info, die eines Schmunzelns wert ist und die ich auch gerne süffisant kommentiere. Diese ist eine davon.

Benedikt Körner, intellektueller Vordenker des RCDS, erfreute sich kürzlichst sehr daran, dass mein Beitrag zur Comicausstellung, welcher inzwischen eine bundesweite Debatte ausgelöst hat, auch von dem Blog pi-news zitiert wurde. In wohlwollender Weise. Oder wie es Benedikt selbst schreibt: „SDS-Mitglied als Stichwortgeber für Rechte“. Besonders amüsiert ihn das, weil ich den RCDS dafür „verbal angegriffen“ hätte, weil sich die Autonomen Nationalisten „angeblich lobend“ über den RCDS geäußert haben. Dazu ein paar grundsätzliche Klarstellungen.

Auch wenn ich pi-news als Blog mit teilweise rechtsradikalen Inhalten einstufen würde, so gibt es für mich noch immer einen Unterschied zwischen diesem Medium, dass auch viele CDU-Positionen vertritt, und den militanten Schlägern der Autonomen Nationalisten. Dass das für Benedikt keinen Unterschied macht bedrückt mich, aber es verwundert mich nicht. Wer sich weigert sich zu informieren ist zwangsweise uninformiert.

Des weiteren haben sich die ANs nicht angeblich, sondern tatsächlich lobend zum RCDS geäußert. Die entsprechende Homepage ist leider inzwischen down und ich verfüge auch über keinen Screenshot mehr; man muss mir also glauben. Des weiteren haben sie keine Inhalte verfremdet und für abwegige Thesen benutzt, sondern genau das gleiche gewollt: Keine Linksextremisten auf dem Campus! Das ist ein weiterer wichtiger Unterscheidungspunkt, denn während pi-news mit meinen Aussagen Islamisierungsängste schüren möchte und dabei sowohl meinen Beitrag gegen dessen Intention und gegen Klarstellungen in dem Beitrag selbst missbraucht, geschah dies beim RCDS nie.

Auch die von Benedikt Körner beschworene „Ironie des Schicksals“ kann ich nicht sehen. Wer sich kritisch zu Handlungsweisen von Moslems und Muslimas äußert hat zwangsweise die Rechtspopulisten am Hacken hängen. Dass diese These inzwischen auch vom Bundesinnenminister Friedrich weit verbreitet wird macht die Sache nicht besser. Dieser äußert sich in diversen Diskussionen offen rassistisch. Das habe ich jedoch nie getan. Außerdem stellt sich die Frage, was laut Benedikt eigentlich daraus folgen soll.

Nimmt man sein Statement und bezieht es auf den Sachverhalt, so scheint es, als solle man sich zu Sachverhalten, wie dem in Essen, nicht äußern. Dies würde ebenfalls bedeuten, dass man religiöser Affektinkontinenz keine substantielle Kritik entgegensetzen dürfte. Das würde dem Christen Benedikt Körner sicher gefallen. Dann könnte er auch problemlos uninformiert bleiben.

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